Die Welt nach Corona | 4 Zukunftsszenarien

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Toilettenpapier kaufen? Fehlanzeige…

Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Mehl? Nur, wenn man für einen Kampf gewappnet ist. Wer sich heute im Supermarkt bewegen will, versteht zu was der Mensch alles fähig ist – und was Solidarität bedeutet. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch die, die sich wirklich Gedanken um Ihre Mitmenschen machen und helfen wollen. Wie das Zukunftsforschungsinstitut Zukunftsinstitut GmbH die Zukunft nach der Corona-Krise sieht, schauen wir uns mal genauer an. Es gibt nämlich 4 Szenarien die sie entwickelt haben.

Das Zukunftsinstitut richtet seine Szenarien dabei entlang der Achsen eines Kompass aus.

Abbildung: Die Zukunftsszenarien. (Grafik: Zukunftsinstitut)
Die Zukunftsszenarien. (Grafik: Zukunftsinstitut)

Szenario 1 | Die totale Isolation: Alle gegen alle

Am Anfang war der Shutdown – und der Shutdown ist zur Normalität geworden. Es ist normal, beim Betreten der Metro den Chip im Handgelenk zu scannen oder sich vor dem ersten Date gegenseitig die Gesundheitsdaten zu schicken. Es ist normal, bei der Ausreise eine Genehmigung zu brauchen, für Länder außerhalb der EU muss sogar ein langwieriges Visumverfahren durchlaufen werden. Der globale Handel gehört weitgehend der Vergangenheit an, die Handelsabkommen einzelner Staaten untereinander gewährleisten die Grundversorgung.

Szenario 2 | System-Crash: Permanenter Krisenmodus

Das Virus hat die Welt ins Taumeln gebracht, und sie kommt nicht mehr heraus. Die Fokussierung auf nationale Interessen hat das Vertrauen in die globale Zusammenarbeit massiv erschüttert, eine Rückkehr zu den gewohnten Routinen ist nicht mehr möglich. Die Sorge vor einer erneuten Pandemie macht jede noch so kleine lokale Verbreitung eines Virus zum Auslöser drastischer Maßnahmen, von Grenzschließungen bis zur Ressourcenverteidigung. Das verlorengegangene Vertrauen in eine solidarische internationale Kooperation verhindert nachhaltig Stabilität. So wackelt sich die Welt nervös in die Zukunft.

Szenario 3 | Neo-Tribes: Der Rückzug ins Private

Nach der Coronakrise hat sich die globalisierte Gesellschaft wieder zurück zu stärker lokalen Strukturen entwickelt. Es wird mehr Wert denn je auf regionale Erzeugnisse gelegt, kleine Gemeinschaften entstehen neu und verfestigen sich – immer in vorsichtiger Abgrenzung gegen die anderen. Nachhaltigkeit und Wir-Kultur sind wichtige Werte, die aber nur lokal gedacht werden, nicht global.

Szenario 4 | Adaption: Die resiliente Gesellschaft

Die Weltgesellschaft lernt aus der Krise und entwickelt resiliente, adaptive Systeme. Gesellschaftliche Tiefenströmungen in Richtung Postwachstum, WirKultur, Glokalisierung und Post-Individualisierung, die bereits vor der Krise existierten, werden durch die kollektive Corona-Erfahrung von der Nische in den Mainstream katapultiert.

Fazit

Was glaubt Ihr, welches dieser Szenarien unsere Zukunft widerspiegelt? Keines der genannten? Schreibt das Szenario, dass Ihr für richtig haltet gerne in die Kommentare.

Die vier Szenarien stellt das Zukunftsinstitut in einem kostenlosen Whitepaper (PDF) sehr ausführlich vor.

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